
Über die Kunst des Entliebens
»(D)ie philosophische, von Ovid inspirierte Theorie Brugères (bietet) einige bemerkenswerte Ansätze, das Ende der Liebe neu zu denken.«
(Marie-Luise Goldmann, Die Welt, 20.04.2026)

Ein Erbe des Mezzogiorno
»Auf einmal blickt man fast nostalgisch auf Modernisierungsprojekte. Espositos Studie über ein Denkmotiv und seine Wirklichkeit ist dann eine tröstende Lektüre.«
(Ulrich van Loyen, FAZ, 10.4.2026)

Valentin Groebner – Sehnsucht und Privileg des Reisens
»Mobilität ist kein neutrales Gut, sondern ein Privileg – und ein politisch hoch aufgeladenes Thema«
(Tobi Schäfer, WDR 5 Neugier genügt - Redezeit, 11.3.2026)

Geschichte der Willenskraft
»Motivation und Willenskraft werden besonders dann zum Thema, wenn Gesellschaften im Umbruch sind. Ein Interview über unseren Willen von 1900 bis heute«
(Jana Hauschild, Psychologie heute, 11.03.2026)

Die Entdeckung der Wirtschaft
»Das Ergebnis ist eine anregende und überaus dichte Darstellung«
(Thomas Ertl, Monumenta Germaniae Historica)

Die Telefonistin als Spracharbeiterin
Über die Sprach- und Kommunikationsarbeit von Telefonistinnen spricht Hendrik Heinze mit der Schweizer Forscherin Larissa Schüller.
(Bayern 2, 30.10.2025)

»Es ist ein Denkfehler zu glauben, dass es überall dort, wo es schön ist, auch voll sei«
Ein Interview mit Valentin Groebner über die Psychologie des Reisens
(Lino Wimmer, WELT Online, 09.09.2025)

Wie Widerstand wirkt
»Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zur Asylgeschichte der Schweiz«
Michael Kuratli, Surprise, 05.09.2025)

Die Illusion uninszenierter Authentizität
Ein Interview mit Christian Kirchmeier über Parabasis und Mimesis auf der Bühne.
(Georgios Chatzoudis, Gerda Henkel Stiftung, 02.09.2025)

Widersprüche gilt es auszuhalten
»(…) Dieses Buch ist ein Gewinn. (Es) eröffnet einen weiten literaturgeschichtlichen Horizont, und die vielfältigen theoretischen Bezugnahmen haben das Zeug, eine solide wie stimulierende Grundlage für eine neue Barock-Diskussion zu bieten.«
(Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.08.2025)

Werden wir im Urlaub wirklich unsere Sorgen los - oder nur Zeit und Geld?
»Groebner verpackt seine kleinen philosophischen (...) Botschaften so elegant, dass die Freude des Lesers auf den nächsten Urlaub ungetrübt bleibt.«
(Kai Spanke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.08.2025)

Angst und Antrieb
»... eine sehr beindruckende Fallstudie, die zeigt, wie komplex eine transnationale wissensgeschichtliche Untersuchung … werden kann, wenn man die unterschiedlichen sozialen Einflüsse und politischen Implikationen eines Gegenstandes ernst nimmt.«
(Claudia Roesch, H-Soz-Kult, 16.7.2025)

F.A.S.-Sommerempfehlungen
»Nach der Lektüre des neuen Essays (…) über die seltsame Massenkultur des Individualreisens würde man fast lieber zu Hause bleiben. Und bekommt doch so viel Fernweh, dass man sich sofort auf den Weg machen will.«
Harald Staun, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 13.7.2025

»Gäbe es mehr solcher Bücher, müssten alle vielleicht seltener wegfahren«
»›Abgefahren‹ ist ein schmales Buch, und doch liefert es manches, was Ferien allzu oft nur versprechen: neue Perspektiven und neuen Schwung, Freiheit in Gedanken.«
(Tobias Becker, SPIEGEL, 4.7.2025)

Man hätte es voraussehen und hören können
»Dieses immens aktuelle Buch ist deshalb nicht zuletzt auch ein Antidot zu einer im Westen nach wie vor einflussreichen Rhetorik der Relativierung und Verdrängung.«
(Marko Martin, Deutschlandfunk Kultur, 12.5.25)

Langatmig, oberlehrerhaft und gerne im Wutmodus
»Über die Redekunst von Russlands Präsident Putin gibt es im vierten Jahr der von ihm angezettelten und propagandistisch untermauerten Großinvasion in die Ukraine endlich eine konzise Studie.«
(Kerstin Holm, FAZ, 9.5.25)

Cliocast #28: Jonathan Pärli - Die andere Schweiz
Jonathan Pärli im Gespräch mit Alexandra Binnenkade.
(Cliocast)

Wie Wirbel wirken
»Das Bedrohliche (…) macht nicht nur Angst, sondern fasziniert zugleich: Diese Doppeldeutigkeit findet der Medienwissenschaftler Gunnar Schmidt in der Übermacht von Wirbeln, Spiralen und Strudeln, die alles mit sich fortreißen«
(Michael Eggers, Philosophie Magazin, 04/2025)

Ein Mann, ein Wort, ein Krieg
»Man kann diesem Autor nur eines vorwerfen: Sein Buch kommt zu spät. Ein früheres Erscheinen hätte all die müßigen wie intellektuell dürftigen Diskussionen zur Frage ›Was will Putin?‹ mindestens bereichern, wenn nicht ganz ersetzen können.«
(Michael Wolf, taz, 12.04.2025)

Worte als Waffen: Putins Kriegsrhetorik
Hannah Heinzinger im Gespräch mit Riccardo Nicolosi.
(BR2, Sozusagen)

Mörderische Visionen
»Engberg-Pedersens brillante Studie ist ein bahnbrechender Beitrag zur Aufklärung über die Militarisierung des Denkens und einer Instrumentalisierung der Kunst. Luzide und souverän«.
(Ingo Arend, taz, 29.03.2025)

Der Demagoge schreckt auch sprachlich vor nichts zurück
Ein »elegantes Büchlein«.
(Ulrich M. Schmid, NZZ, 24.03.2025)

Der Mensch ist da Mensch, wo er spielt
» (…) besticht mit vielen Detailkenntnissen und vermittelt einen anschaulichen Einblick in die Entwicklung von Spielen und die Spieltheorie mit einer ansteckenden Begeisterung am Zufall.«
(Thomas Schulte im Walde, Politik & Kultur, 28.1.2025)

Von Müh und Not und von Hoffnung
»Didi-Huberman (…) hat (Klemperers Bücher) nunmehr erneut gelesen und für Nachgeborene erhellend aufbereitet.«
(Harald Loch, neues deutschland, 16.1.2025)

Im Wettbewerb der Opfer
»Levent Teczan räumt in seinem Buch auf sehr überzeugende Weise den falschen Patriotismus ab.«
(Gerald Wagner, FAZ, 14.12.2024)

Als der Fürst sich den Kopf an der Grubenverzimmerung stieß
Rezension zum »ebenso originellen wie eindrücklichen Buch« von Andreas Friedolin Lingg.
(Daniela Russ, Soziopolis, 3.12.2024)

Weihnachtsempfehlungen aus der FAZ
»Eine überzeugend nüchterne und bündige Analyse der Tendenz zur Überbeanspruchung von Rassismuskritik.«
(Helmut Mayer, FAZ, 27.11.2024)

Weihnachtsempfehlungen aus der FAZ
»Das Buch entwickelt eine wundervolle Theorie der Geistesgegenwart und Lebensdichte. Auf jeder Seite überaus gedankenanregend.«
(Jürgen Kaube, FAZ, 27.11.2024)

Die vergessene andere Schweiz
Über die Geschichte einer in Vergessenheit geratenen sozialen Bewegung. Jonathan Pärli im Gespräch mit Tim Haag über Asyl von unten, die Dialektik des Dissenses und die Bedeutung einer umfassenden historischen Aufarbeitung.
(P.S. Zeitung, 25.10.24)

»Ein dringend überfälliger Wegweiser«
»Peter Probst legt eine vorzügliche Geschichte der afrikanischen Kunst vor.«
(Andreas Eckert, FAZ, 24.09.24)

Geschichte einer Projektion
»Probsts atemberaubend gutes Buch hat das Zeug zum Standardwerk.«
(Ingo Arend, Deutschlandfunk Kultur, 23.09.24)

Profunde Antworten auf eine wichtige Frage
»Wer über Kunst aus Afrika mehr wissen möchte, wird an Peter Probsts ›Was ist afrikanische Kunst?‹ nicht vorbeikommen.«
(Andreas Puff-Trojan, SWR Kultur, 27.08.2024)

Gegen die Entgrenzung des Rassismus-Begriffs
»Ein Appell an das kollektive Verantwortungsgefühl für eine solidarische Gesellschaft ohne Hautfarbenfetisch.«
(Katharina Teutsch, DLF Kultur Lesart, 22.08.2024)

Warum wurde von Kunstwerken gefordert, natürlich zu sein?
»mühelos lesbar, reizvoll und lehrreich«
Franziska Kleine, sehepunkte 24 (2024)

Wie stellt man einen Universitätsverlag auf die Beine?
Ein Gespräch mit Bernd Stiegler, Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Konstanz und Alexander Schmitz, wissenschaftlicher Lektor von kup.
(Marion Voigtmann, campus.kn)

Mutterkorn und Zauberpilze
Ein Gespräch mit Beat Bächi über sein Buch LSD auf dem Land, das gerade in zweiter Auflage erschienen ist.
(Provisorisch legal)

Die Ordnung in Adalbert Stifters Schubladen
»Was alles in Schubladen liegt – in der Literatur –, klaubt Christian Begemann in seinem lesenswerten Essay zusammen. (…) Man wird verleitet, die eigenen Schubladen zu öffnen.«
(Erwin Uhrmann, Die Presse/Spectrum, 27.04.2024)

Von Weltbildern muss man sich fernzuhalten wissen
»Robert Stockhammer bricht eine Lanze für widerspenstige literarische Maulwurfskunst«
(FAZ, 12.4.2024)

Valentin Groebner ist Wissenschaftspreisträger der Aby-Warburg-Stiftung 2024
Wir gratulieren Valentin Groebner zu dieser besonderen Auszeichnung!
Die Vergangenheit, die ihn beschäftigt, ist mit der Gegenwart verhängt und mit schmutziger Empirie, also Mischungsverhältnissen zwischen wissenschaftlicher Arbeit und außerakademischem Alltag.
Die Paradoxa der Visualisierung und die Warenformen des Ästhetischen interessieren ihn dabei besonders. Zuletzt erschienen Bin ich das? Eine kurze Geschichte der Selbstauskunft (Frankfurt/M. 2021) und Aufheben, Wegwerfen. Vom Umgang mit schönen Dingen (Konstanz 2023). Derzeit denkt er über Nostalgie nach. Woran erkennen wir die Vergangenheit, nach der wir uns so melancholisch (und lustvoll) zurücksehnen?
Quelle: https://www.warburg-haus.de/tagebuch/valentin-groebner-ist-wissenschaftspreistraeger-der-aby-warburg-stiftung-2024/

»Alle müssen aus ihrer Bubble raus«
Kijan Espahangizi im Gespräch über den »Migrationskomplex«
(Tages-Anzeiger, 11.1.2024)

Das natürliche Kunstwerk
»… ebenso spannend wie auch lehrreich«
(Michael Kröger, Kunstbuchanzeiger, 6.1.2024)

Warum »Call Me by Your Name« ein homophober Film ist
»Es ist ein Stil, der in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung erfrischend ist. Selten (und im deutschsprachigen Raum nie) erfolgen kulturwissenschaftliche Interpretationen und Kritiken auf der einen Seite so fundiert und ernsthaft, gleichzeitig so unterhaltsam, persönlich und auf sympathisch freche Art und Weise.«
(Fabian Schäfer, queer.de, 19.11.2023)

Kleine Poetik der Schublade
»eine vergnügliche Studie«
(Maike Albath, DLF Büchermarkt, 31.10.2023)

Hans Christoph Binswanger Preis für Andreas Lingg
Am 15. September wurde Andreas Lingg an der Universität St. Gallen für seinen Titel Die Entdeckung der Wirtschaft mit dem Hans Christoph Binswanger Preis ausgezeichnet. Wir freuen uns für unseren Autor und gratulieren herzlich!
Der mit CHF 3000 dotierte Preis richtet sich Nachwuchswissenschaftler:innen aus sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die noch keine unbefristete akademische Stelle («Tenure») innehaben. Ausgezeichnet werden Arbeiten mit integrativem Charakter auf Gebieten, zu denen Hans Christoph Binswanger wesentliche Impulse geliefert hat.

Simulative Souveränität
»Die Ethnografie … ist ein Lehrstück für alle Soziolog:innen, … eine Inspirationsquelle für den Blick auf Gesellschaft.«
(Arnold Schmieder, socialnet, 27.7.2023)

Chronologie einer transatlantischen Rezeption
»prächtig ausgestattet und somit … eine Einladung zum Hinschauen.«
(Maja Roth, FILMBLATT, Frühjahr 2023)

Platz 1 der „Sachbücher des Monats April 2023“
Die Bestenliste von Die Welt/WDR 5/Neue Zürcher Zeitung/ORF-Radio Österreich 1.
Und als Frühlingstipp in der NZZ empfohlen: »Anders und daher spannend blickt Valentin Groebner (…) auf die im strengen Sinn unnützen, aber schönen Dinge (…). (E)in wunderbarer Lesestoff über die Warenlust – und das damit verbundene schlechte Gewissen. (…) Klug und mit Witz blickt Groebner hinter den Vorhang dieser Feier der Leere als erstrebenswerten Ziels der eigenen Vervollkommnung.«
(Philipp Meier, NZZ, 27.3.2023)

Ein Kaffeeservice ist schon genug
Valentin Groebner im Gespräch mit Florian Felix Weyh über seinen neuen Essayband Aufheben, Wegwerfen.
(Lesart, Deutschlandfunk Kultur, 11.3.2023)

Die Reisenotizen von Siegfried Kracauer
»Der mit einem umfangreichen Bildteil versehene Band gibt (…) Einblick in die Eindrücke eines Reisenden, der mit Europa zugleich vertraut ist und es sich immer wieder fremd macht.«
(Robert Zwarg, jungle world, 23.02.2023)

Minimalismus muss man sich leisten können
Valentin Groebners neues Buch handelt von schönen Dingen und dem Leiden daran. Ein Gespräch über Marie Kondo, Müll als historiografische Quelle und den elterlichen Nachlass.
(Interview, Klaus Taschwer, Der Standard, 19. Februar 2023)